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Pass für die Bergtour

  1. Klasse der Bergtour: Winter
  2. Gebiet der Bergtour: Zentralkaukasus, Hauptkamm des Kaukasus, Tal des Flusses Adyr-Su
  3. Gipfel, Route: v. Ullu-Tau /Hauptgipfel/ über die NW-Wand / Route von V.Li /
  4. Schwierigkeitskategorie: 5B
  5. Höhenunterschied:
    • davon eigentliche Wandhöhe: 810 m
    • Gesamtlänge der Route: 1583 m
    • Länge der Wand: 983 m
    • davon 5. Schwierigkeitskategorie: 905 m
      1. Schwierigkeitskategorie: 78 m
    • durchschnittliche Steilheit der Wand: 63°
    • durchschnittliche Steilheit der Route: 50°
  6. Eingeschlagene Haken:
    • Felshaken: 5
    • Eishaken: 145
    • Klemmkeile: 10
    • Bohrhaken: 0
  7. Anzahl der Gehstunden/Tage: 14 / 2
  8. Übernachtung: auf einem Felsabsatz unterhalb des Grates in einem Zelt, sitzend
  9. Leiter: Stepanow Wiktor Nikolajewitsch, Meister des Sports der UdSSR
  10. Teilnehmer:
    • Boikow Sergei Wiktorowitsch, 1. Sportkategorie
    • Iwanow Wjatscheslaw Grigorjewitsch, Kandidat zum Meister des Sports
  11. Trainer: Iwanow Wjatscheslaw Grigorjewitsch, Kandidat zum Meister des Sports
  12. Aufbruch zur Route: 21. Februar 1994
  13. Gipfel: 22. Februar 1994
  14. Rückkehr: 22. Februar 1994

Foto des Gipfels rechts

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Foto unterhalb des Garwasch-Passes. Der Aufnahmepunkt ist auf dem Plan - Nr. 2.

Taktisches Vorgehen der Gruppe

I. Zeitliche Aufteilung:

  • Aufbruch aus der Höhle um 6:00 Uhr am 21. Februar 1994;
  • Begehung des Schneehanges von der Höhle bis zum Bergschrund (Abschnitt R0–R1) von 6:00 bis 8:00 Uhr;
  • Begehung des Bergschrunds und der Eiswand (Abschnitt R1–R3) von 8:00 bis 11:00 Uhr;
  • Begehung einer Felsrinne mit vereistem Boden (Abschnitt R3–R4) von 11:00 bis 12:00 Uhr;
  • Rast auf einem Felsvorsprung von 12:00 bis 12:30 Uhr;
  • Begehung einer Eiswand (Abschnitt R4–R6) von 12:30 bis 17:00 Uhr;
  • Begehung einer Felsrinne mit vereistem Boden (Abschnitt R6–R7) von 17:00 bis 18:00 Uhr;
  • Übernachtung von 18:00 Uhr am 21. Februar 1994 bis 7:00 Uhr am 22. Februar 1994;
  • Aufbruch vom Übernachtungsplatz zum Grat (Abschnitt R7–R8) von 8:00 bis 9:00 Uhr;
  • Begehung des Grates zum Gipfel (Abschnitt R8–R9) von 9:00 bis 11:00 Uhr.

II. Taktisches Vorgehen der Gruppe bei der Begehung einzelner Abschnitte der Route:

  1. Februar 1994:
  • a) Abschnitt R0–R1: alle Gruppenmitglieder arbeiteten sich abwechselnd voran;
  • b) Abschnitt R1–R4: Boikow S.W. arbeitete sich voran;
  • c) Abschnitt R4–R6: Iwanow W.G. arbeitete sich voran;
  • d) Abschnitt R6–R8: Stepanow B.N. arbeitete sich voran.
  1. Februar 1994:
  • Gratabschnitt (R8–R9): Stepanow B.N. arbeitete sich voran.

Die Arbeit an der Route erfolgte ohne Unterbrechung, mit Ausnahme von Rasten für Funkkontakte und Verpflegung.

III. Taktisches Vorgehen der Gruppe hinsichtlich der Sicherheitsvorkehrungen:

  • a) an vereisten Abschnitten der Route arbeitete der Erste mit "Schakalo" und "Eis-Fifi" an einem Doppelseil;
  • b) Eisschrauben wurden auf der gesamten Länge des vereisten Teils der Route alle 6–10 m gesetzt;
  • c) an den Punkten des Führungswechsels und der Seilbefestigung wurden blockierte Eis- oder Felshaken verwendet;
  • d) Haken und Klemmkeile wurden an Felsabschnitten mit vereistem Boden alle 3–4 m verwendet; der Erste arbeitete an einem Doppelseil;
  • e) der Gratabschnitt wurde abwechselnd begangen.

Stürze oder Verletzungen auf der Route gab es nicht.

Routenplan in UIAA-Symbolen

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  • Sicherung und Eigensicherung über Eispickel ("Schakalo").

Beschreibung der Routenelemente auf dem Plan

  • R9: 200 m, 20°, Schwierigkeitskategorie 2
  • R8: 55 m, 60°, Schwierigkeitskategorie 5
  • R7: 25 m, 80°, Schwierigkeitskategorie 6
  • R6: 380 m, 50°, Schwierigkeitskategorie 5
  • R5: 30 m, 60°, Schwierigkeitskategorie 5
  • R4: 50 m, 70°, Schwierigkeitskategorie 6
  • R3: 400 m, 50°, Schwierigkeitskategorie 5
  • R2: 3 m, 90°, Schwierigkeitskategorie 6
  • R1: 400 m, 30°, Schwierigkeitskategorie 4
  • R0

Beschreibung der Route nach Abschnitten

Abschnitt R0–R1

Firnfeld, abwechselndes Gehen.

Abschnitt R1–R2

  • Bergschrund, Eiswand.
  • Der Erste ging mit Hilfe von "Eis-Fifi" und "Schakalo".
  • Die anderen überwanden den Bergschrund über die Sicherungsleine.

Abschnitt R2–R3

Längere Eiswand. Der Erste ging mit Hilfe von "Eis-Fifi" und "Schakalo". Die anderen überwanden die Wand über die Sicherungsleine. img-3.jpeg

Abschnitt R3–R4

Felsrinne mit vereistem Boden. Der Erste ging mit Hilfe von "Eis-Fifi" und "Schakalo". Die anderen überwanden die Rinne über die Sicherungsleine. img-4.jpeg

Abschnitt R4–R5

Eiswand. Der Erste ging mit Hilfe von "Eis-Fifi" und "Schakalo". Die anderen überwanden die Wand über die Sicherungsleine.

Abschnitt R5–R6

Längere Eiswand. Der Erste ging mit Hilfe von "Eis-Fifi" und "Schakalo". Die anderen überwanden die Wand über die Sicherungsleine. img-5.jpeg

Abschnitt R6–R7

Felsrinne mit vereistem Boden. Der Erste ging mit Hilfe von "Eis-Fifi" und "Schakalo". Die anderen überwanden die Rinne über die Sicherungsleine.

Abschnitt R7–R8

Felsrinne mit vereistem Boden. Der Erste ging mit Hilfe von "Eis-Fifi" und "Schakalo". Die anderen überwanden die Rinne über die Sicherungsleine.

Abschnitt R8–R9

Scharfer verschneiter Felskamm mit vereistem Boden. Gehen:

  • abwechselnd
  • mit Sicherung an Felsvorsprüngen.

Angehängte Dateien

Quellen

Kommentare

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