PÄSSEKARTEN

  1. Klasse der Eis- und Schneebesteigungen

  2. Kaukasus, Adyr-Su-Tal

  3. Gipfel Ullu-Tau Ost, 4058 m über die rechte Kante der N-Wand (Route Monutscharow)

  4. Schwierigkeitskategorie 5B

  5. Höhenunterschied 700 m, Länge 950 m. Länge der Abschnitte 5.–6. Schwierigkeitskategorie 50 m. Durchschnittliche Steilheit der Route 50°

  6. Eingeschlagene Haken: Fels: 23/0, Bohrhaken: 0/0, Klemmkeile: 45/3, Eishaken: 55/0

  7. Gehzeit — 12 Stunden, Abstieg — 9 Stunden

  8. Keine Übernachtungen

  9. Leiter: Jegunow Wladimir Alexandrowitsch KMS

Teilnehmer:

  • Braverman Wladimir Jakowlewitsch KMS
  • Jarowikow Juri Michailowitsch KMS
  • Bakaleinikow Jewgeni Dmitrijewitsch KMS
  • Kochanow Waleri Petrowitsch KMS
  • Smetanin Nikolai Alexandrowitsch KMS

Trainer: Laptenok Waleri Dmitrijewitsch MS UdSSR

Aufbruch zur Route: 24. Juli 1985

Gipfel: 24. Juli 1985

Rückkehr: 24. Juli 1985

Auswahlmannschaft des Sportkomitees der RSFSR.

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Allgemeines Foto des Gipfels Ullu-Tau

  1. Ullu-Tau O über die rechte Kante der N-Wand (Route Monutscharow)
  2. Ullu-Tau O über die Felsinseln der N-Wand, 3. Grat (Tschernosliwina)
  3. Ullu-Tau Hpt über die N-Wand (Route Abalakow)
  4. Ullu-Tau O über die N-Wand zum O-Schulter (Tschernosliwina) Aufgenommen am 10. Juli 1985, Entfernung 5 km, Objektiv „Industar-66“

Taktische Maßnahmen der Mannschaft

Entsprechend der Wettervorhersage wurde der Aufbruch zur Route um einen Tag vorverlegt, was die Bewegung durch den gefrorenen Schnee beschleunigte und die Steinschlag- und Lawinengefahr verringerte.

Der Eisabschnitt der Route wurde von den Selbstversorgern mit Hakenversicherung durchstiegen. Am Felsabschnitt der Route arbeitete vorn das Seilpaar Kochanow – Jarowikow, das sich nach Bedarf abwechselte. Zuletzt arbeiteten Bakaleinikow und Jegunow.

Der Erste ging an einem Doppelseil voran, die anderen folgten am fixierten Seil mit Versicherung. An den Stellen, an denen das Seil fixiert war, wurden 3–4 Klemmkeile oder Haken blockiert, was die Sicherheit des Ersten und die Sicherheit der anderen deutlich erhöhte.

Ein Wechsel des führenden Seilpaares war aufgrund der geringen Länge der Abschnitte der höchsten Schwierigkeitskategorie (insgesamt etwa 40 m 5. und 6. Kategorie) nicht vorgesehen.

Bei eingeschränkter Sicht wählte die Mannschaft den sichersten und logischsten Weg.

Für den Fall einer Wetterverschlechterung hatte die Mannschaft:

  • einen Vorrat an Lebensmitteln,
  • Biwak-Ausrüstung,
  • eine Funkgeräte-Versorgung für 60 Stunden,
  • Taschenlampen.

Zur Ausrüstung im Arsenal der Mannschaft gehörten:

  • Abseilhilfen,
  • AIS-FI,
  • Klemmen, die für das Halten an einem vereisten Seil modifiziert wurden,
  • eine breite Palette von Haken und Klemmkeilen.

Aus Sicherheitsgründen änderte die Mannschaft den Abstiegsweg und führte ihn gemeinsam mit den Mannschaften RSFSR-2 und des Kemerower Oblastsportkomitees durch.

Schema der Route in Symbolen der JAA M 1:2000 (Beginn)

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Schema der Route in Symbolen der JAA M 1:2000 (Fortsetzung)

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Beschreibung der Route nach Abschnitten

AbschnittBeschreibung
R0–R2Eishang, bedeckt mit 10–15 cm Schnee
R2–R3Felsen, vereist, mit Schnee bedeckt
R3–R4Verschneite Platten
R4–R6Schneegrat
R6–R7Wand
R7–R9Platten mit Schnee
R9–R10Schneegrat
R10–R11Kamin mit Eisschicht
R11–R12Verschneites Gesims
R12–R13Wand
R13–R14Grat mit Schnee
R15–R16Geneigte Platte mit Eis und Schnee
R16–R17Innenwinkel mit Eisschicht
R17–R19Vorgipfelgrat und verschneite Felsen

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Technische Fotografie der Route

Angehängte Dateien

Quellen

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