Aufstiegspass
- Aufstiegsklasse: technisch
- Aufstiegsgebiet: Kaukasus, Gwandrinski Rajon, Kitschkenekol Tal
- Gipfel, seine Höhe, Aufstiegsroute: S. Dolomit, 3710 m, über den Westgrat
- Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie: ungefähr 3B Kat. Schwierigkeit
- Charakteristik der Route:
- Höhenunterschied: 700 m
- Durchschnittliche Steilheit: 35°
- Länge des Abschnitts 3B Kat. Schwierigkeit: 250 m
- Eingeschlagene Haken:
- Fels: 10
- Eis: 10
- Anzahl der Gehstunden: 7 Std.
- Anzahl der Übernachtungen auf der Route: –
- Nachname, Vorname, Vatersname des Leiters, der Teilnehmer und ihre Qualifikation: Bulgakow Gennadi Jurjewitsch (1. Sportrang), Tkatschenko Alexei Petrowitsch (1. Sportrang)
- Trainer der Mannschaft: Optow Afanassi Saweljewitsch
- Datum des Aufbruchs zur Route, Rückkehr: Aufbruch aus dem Basislager 28. Juli, Aufstieg und Rückkehr ins Basislager 29. Juli 1980

Dolomit 3710 m
Beschreibung der Erstbegehung auf den Nordgipfel über den Westgrat 3B Kat. Schwierigkeit (Bulgakow G.J., Tkatschenko A.P.)
28. August 1980
Vom a/l "Usunkol" entlang des linken Ufers des Flusses Kitschkenekol zu den Koschen. Von hier aus, links vom Bach, auf dem Pfad aufwärts zur zweiten großen grünen Terrasse – Biwakplatz – Dolomitische Übernachtungen.
Vom Lager 2,5–3 Std.
29. August 1980
Vom Biwak auf dem Pfad aufwärts zum Dolomitsee. Vom See über den Schutt aufwärts links zum Ochotnischi-Pass.
Vom See 40–50 Min.
Abschnitt R0–R1: Vom Ochotnischi-Pass über den Westgrat des Gipfels S. Dolomit, den gelben Gendarm links liegen lassend, 40 m simultane Bewegung unter eine schräge 10 m Platte. Die Platte wird in ihrem linken Teil begangen (wechselnde Bewegung). Station nach 15 m von der Platte, danach schräge Platten mit vielen Rissen, Neigung der Platten in Bewegungsrichtung — nach links. In der rechten Hälfte der Platten näher am Grat begehen. Vom Versicherungsplatz aus beträgt die Länge des Abschnitts auf den Platten 40 m (Hakenversicherung). Hier ist die I. Kontrolltour.
Abschnitt R1–R2: Von der Kontrolltour Abstieg in die Senke 20 m.
Abschnitt R2–R3: Aus der Senke über die gelbe Wand in ihrem linken Teil über eine Spalte (Klettern 4. Kategorie, Haken) aufwärts 25 m. Hier kann eine Station für die Gruppenmitglieder eingerichtet werden. Weiter nach rechts aufwärts 3 m unter überhängenden Blöcken und über Platten 60–70° unter den Fuß eines Kamins. Kamin 6 m (der gesamte Abschnitt von der Senke aus — Hakenversicherung). Der Kamin führt auf den Gipfel des Gendarms, Abstieg vom Gendarm 10 m in die Senke. Aus der Senke über große Blöcke direkt aufwärts 40 m unter eine 50-m-Wand, die von Rissen und Spalten durchzogen ist.
Abschnitt R3–R4: Die Wand wird in ihrem zentralen Teil in Richtung eines Abbruchs auf dem Wandgipfel begangen. 7 m vor dem Abbruch nach rechts aufwärts gehen, den inneren Winkel links liegen lassend, über eine Platte 70–75° über eine Spalte in ihr auf den Grat. Der Gratkamm ist steil. Über den Grat direkt aufwärts zum gelben überhängenden Vorsprung, der rechts liegen gelassen wird. Hier Aufnahme der übrigen Gruppenmitglieder (Haken). 20 m nach dem überhängenden Vorsprung Aufstieg auf den Grat, über den Grat direkt aufwärts und über eine 20-m-Wand (Steilheit 45°), einen großen Stein im oberen Teil der Wand links umgehend, zu einer 30-cm-Spalte in der Breite zwischen zwei Abbruchstellen. Die Spalte wird ohne Griffbegungen begangen. Aus der Spalte ist der Ausgang schwierig. Weiter simultane Bewegung über den Grat 150 m in Richtung der weißen Wand.
Abschnitt R4–R5: Die weiße Wand wird auf einem horizontalen breiten Sims (40 m) nach rechts in Richtung des Pfeilers umgangen, der von der weißen Wand und den südlichen Hangseiten des Grates gebildet wird. Dann direkt über den Pfeiler 40 m unter einen überhängenden weißen Abbruch (Schlüsselstelle, Haken). Vom Überhang 3 m in einen inneren Winkel mit 75–80° Steilheit, Länge 20 m, mit Ausstieg auf den Hauptgrat. 10 m nach dem inneren Winkel unter einem großen Stein II. Kontrolltour.
Abschnitt R5–R6: Von der Tour über den Grat, den Gendarm rechts umgehend, unter eine stark zerstörte Wand. Wand 40 m, Steilheit 70–75°, wird über eine Spalte begangen. Links von der Spalte ragen gelbe Steine über. Nach 10 m geht die Spalte in einen 2-m-Kamin über. Aus dem Kamin direkt aufwärts auf den Grat.
Abschnitt R6–R7: Weiter über den Grat in Richtung der gelben Gendarmen. Diese Gendarmen werden rechts und ohne Höhenverlust über Schutthänge in Richtung des stark zerstörten Grates umgangen, Aufstieg auf den Gipfel.
Die Wegzeit vom Pass bis zum Gipfel betrug 7 Std.
Abstieg vom Gipfel S. Dolomit über den Grat, danach über die Schutthänge unter dem Grat, der zum Ochotnischi-Pass führt, und über kurze Couloirs, wobei man ständig nach rechts hält, unter die eigentlichen Hänge des Passes. Über sie abwärts zum Dolomitsee und auf dem Pfad abwärts zum Biwak.
Vom Gipfel bis zum Biwak 1,5 Std.

Schema der Route in Symbolen der UIA
Zusammengestellt von nachfolgenden Gruppen von Bergsteigern. Deshalb unterscheidet es sich von der Tabelle der Abschnitte, die von den Erstbegehern zusammengestellt wurde.
Route des Aufstiegs auf den Gipfel Nord-Dolomit über den Westgrat 3B Kat. Schwierigkeit vom Ochotnischi-Pass.
Ochotnischi-Pass:
- 20 m, 60°, 3
- 20 m, 60°, 3
- 60 m, 40°, 2+
- 40 m, 25°, 1
- 20 m, 40°, 2+
- 20 m, 40°, 2+
Abstieg auf dem Aspen-Sims:
Traversieren 40 m, 60°, 3. 80 m, 20°, 2+. Grat 200 m, 20°, 1. 20 m, 85°, 4. 20 m, 60°, 3. Traversieren 160 m, 2+. 40 m, 60°, 3+. 40 m, 60°, 3+. 40 m, 60°, 3+. 45 m, 80–85°, 4+. 45 m, 80–85°, 4+. 40 m, 60°, 3+. 40 m, 60°, 3+. 40 m, 60°, 3+. 20 m, 40°, 3. Abstiegsweg.

Tabelle der Haupteigenschaften der Route
Erstbegehung auf den Gipfel S. Dolomit über den Westgrat
| Nr. des Abschnitts | Steilheit | Länge | Charakteristik des Reliefs | Schwierigkeit | Wetterbedingungen | Haken (Fels) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| R0–R1 | 40° | 105 m | Platten | 3 | gut | 2 |
| R1–R2 | 60° | 20 m | Wand | 2 | – | 2 |
| R2–R3 | 60° | 65 m | Wand, Kamin | 3 | – | 2 |
| R3–R4 | 45° | 70 m | Wand | 3 | – | 2 |
| R3–R4 | 10° | 150 m | Grat | 1 | – | – |
| R4–R5 | 55° | 75 m | Wand, innerer Winkel | 4 | – | 2 |
| R5–R6 | 70° | 40 m | Wand, Kamin | 3 | – | 2 |
| R6–R7 | 15° | 400 m | Grat, Schutt | 1 | – | – |

Route des Aufstiegs auf den Gipfel Nord-Dolomit

Überhängender weißer Abbruch
Abschnitt R4–R5 in seinem unteren Teil

Kommentare
Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen