Aufstiegspass

  1. Westkaukasus, Uzunkol-Tal
  2. Name des Gipfels: Dalar durch den linken Teil der N-Wand.
  3. Vorgeschlagen — 6A Schwierigkeitskategorie (Kombination Snesarew — Schopin)
  4. Charakter der Route: Fels
  5. Höhenunterschied: 950 m. Länge der Route — 1200 m. Länge der Abschnitte:
    • 5. Schwierigkeitskategorie — 415 m
      1. Schwierigkeitskategorie — 280 m Durchschnittliche Steilheit:
    • Hauptteil der Route — 76°
    • Gesamte Route — 65°
  6. Haken, die auf der Route belassen wurden: insgesamt — 6 Stück. Davon Bohrhaken — 2 Stück. Verwendete Haken auf der Route:
    • stationäre Bohrhaken, davon auch ITO — 3
    • entfernbare Bohrhaken — 3, davon ITO — 2 Insgesamt verwendete ITO — 96
  7. Arbeitsstunden der Mannschaft: 47 Stunden und 4 Tage.
  8. Leiter: Schawrowitsch Alexander Leonidowitsch — MS, Perm, ul. P. Ossipenko, 56–20 Teilnehmer:
    • Pucnin Wjatscheslaw Jewgenjewitsch — KMS
    • Rylow Nikolai Walerjewitsch — KMS
    • Smirnow Andrei Pawlowitsch — 1. Sportkategorie
  9. Trainer: selbstständig
  10. Aufbruch zur Route:
    • 8:00 Uhr, 29. Juli 2000
    • Erreichen des Gipfels — 19:10 Uhr, 1. August 2000
    • Rückkehr ins Basislager — 18:30 Uhr, 2. August 2000

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Auf dem Foto — Gipfel Dalar:

  • Nr. 1 — Route Warburton, 1976, 6A Kategorie, N-Wand des Bastions
  • Nr. 2 — Route Stepanow, 1962, 5A Kategorie, über den NO-Grat
  • Nr. 3 — Route Snesarew, 1962, 6A Kategorie
  • Route durch den linken Teil der N-Wand (6A Kategorie)

Schema der Route. Variante Snesarew — Schopin auf den Gipfel Dalar durch den linken Teil der N-Wand (6A Kategorie)

  1. Tag: 235 m, 13 Stunden

  2. Tag: 255 m, 11 Stunden

  3. Tag: 140 m, 12 Stunden

img-1.jpeg img-2.jpeg

AbschnittMeterKategorieGrad
R1540390°
35395°
R14
35395°
R13
40570°
R12
35390°
R1110470°
20285°
R1020350°
40465°
R9
40470°
R8
15470°
R725330°
45570°
R6
30460°
R5
45575°
R4
35485°
R3
40380°
R2
40285°
R1
40460°

Gipfel Dalar, 3979 m

AbschnittMeterKategorieGrad
R28
120320°
R27
20575°
R26
40560°
R25
45565°
R24
45680°
R23
45570°
R22
40570°
R21
40560°
R20
45560°
R19
45460°
R18
45445°
R17
30440°
R16

Taktische Aktionen der Mannschaft

  1. Juli 2000. Aufbruch aus dem Lager auf dem Gletscher um 6:00 Uhr. Unter der Route — um 8:00 Uhr. Begannen um 8:30 Uhr zu arbeiten. Unter dem Beginn der Route — ein offener Riss. Von oben schlägt es ständig, von der rechten Seite der Wand gehen Steinschläge ab, daher muss man vor Sonnenaufgang unter die Wand gelangen.

Auf dem Abschnitt R2–R3 finden wir alte Bohrhaken, aber die innere Ecke mit dem Überhang ist stark beschädigt, es ist sehr gefährlich zu klettern. Wir entscheiden uns, rechts vorbeizugehen — schwierige ITO mit Anwendung von Skyhooks, 45 m. Wir gelangen wieder in die "lebendige" innere Ecke. Der 3. und 4. Teilnehmer steigen zu einem Absatz in Punkt R1 ab, der durch einen Überhang vor Steinen geschützt ist. Auf diesem Absatz organisieren wir das Nachtlager. 12 Arbeitsstunden.

  1. Juli 2000. Begannen um 8:00 Uhr zu arbeiten. Extrem schwierige ITO, dann Aufstieg nach rechts oben unter Wasserfälle. Um 17:00 Uhr erreichten wir den 1. Kontrollpunkt, den Ort für das Nachtlager. Bis 19:00 Uhr bearbeiteten wir zwei Seile oberhalb des Nachtlagers. 11 Arbeitsstunden.

  2. Juli 2000. Begannen um 8:00 Uhr zu arbeiten. Um 9:30 Uhr erreichten wir den 2. Kontrollpunkt (alten Portsigar). Weiter — schwieriges Klettern, teils ITO, dann sehr schwierige ITO durch einen zerstörten, nassen, vertikalen Kamin. Nach einem Absatz Übergang unter eine überhängende innere Ecke. Auf dem Absatz — Wasserfälle, Steine schlagen ein. Am Fuße der Ecke bereiten wir das Nachtlager vor. Bis 21:00 Uhr hängten wir zwei Seile in die innere Ecke. 13 Arbeitsstunden.

  3. August 2000. Beginn der Arbeit um 8:00 Uhr. Gelangten auf einen Absatz unter dem Gipfelturm. Schmelzender Schnee, Steine fliegen. Wir entscheiden uns, nach links auf die Route Schopin abzubiegen — dort ist es trockener und fast nicht so steinschlaggefährdet. Um 18:00 Uhr erreichten wir den Grat. Um 19:10 Uhr — Gipfel. 11 Arbeitsstunden. Bis zur Dunkelheit steigen wir unter den Gipfelturm zum Nachtlager ab.

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Durchquerung des Abschnitts R2 img-4.jpeg

Umgehung des zerstörten Überhangs, R3

Abschnitte R11, R12

Angehängte Dateien

Quellen

Kommentare

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