Pass

  1. Technische Schwierigkeitsklasse
  2. Kaukasus, Uzunkol-Tal
  3. Dalar, Nordostgrat (Route Stepanow)
  4. 5B Kategorie, kombiniert
  5. Höhendifferenz: 1200 m, Länge 1500 m, Länge der Abschnitte 5.–6. Kategorie – 840 m. Durchschnittliche Steilheit der Hauptabschnitte 80° (3000–3900), davon 5. Kategorie 85° (3400–3600, 3750–3900)
  6. Eingeschlagene Haken: Felshaken 94/16, Bohrhaken –/–, "Friends" 36/4, Eishaken 7/–
  7. Arbeitsstunden der Gruppe: 28 und Tage – 2
  8. Übernachtungen: 1 – auf der Moräne auf der rechten Seite des Gletschers Sewerny Dalar, 2 – auf den "Widderstirnen" über dem dritten Felsband (sitzend), 3 – am Dalar-Pass.
  9. Leiter: Timoschenko W.N. – 1. Sportkategorie, Teilnehmer: Schuralew S., Prasol I., Schelesnjak S. – 1. Sportkategorie
  10. Trainer: Kowenski G.I. (220005, Minsk, Fr. Skaryna-Prospekt, 43–2)
  11. Aufbruch zur Route: 31. Juli 1997 Gipfel: 1. August 1997 Rückkehr: 2. August 1997

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Ausgangslager auf der Seitenmoräne des Gletschers Sewerny Dalar. Vom Alplager Uzunkol am linken Ufer des Flusses Kitschinekola bis zur Kotsche. Neben der Kotsche über eine Brücke auf das rechte Ufer. Weiter am rechten Ufer des Flusses aufwärts durch die Schlucht zur großen Seitenmoräne des Gletschers Bolschoi Kitschinekol. Dem Moränenkamm folgend bis zu dessen Ende und rechts aufwärts über steile grasbewachsene Hänge auf eine große Terrasse über dem Eisbruch des Gletschers Sewerny Dalar. Vom Alplager 4 Std.

Die Route zeichnet sich durch freies Klettern und logischen Verlauf aus. Jedes Felsband, es gibt drei, ist schwieriger als das vorherige. Eine der schwierigen Stellen ist der 120 Meter hohe Innenwinkel-Kamin am Gipfel. Eine taktische Besonderheit ist die Passage des objektiv gefährlichen Eisbruchs auf dem Weg vom Biwak.

Vom Biwak absteigen über die "Widderstirnen" zum Eisbruch. Auf einem Eissims-Terrasse unterhalb der Abstürze und Séracs gehen. Über den Gletscher Sewerny Dalar aufwärts unter den rechten Teil des Nordwestgrats von Dalar. Durch den unteren Teil der Gratwand führt ein schräger Sims. Sein rechter Abschnitt stößt an einen riesigen Kouloir, der die Nord- und Nordostwand von Dalar teilt. Der Zugang zum Sims erfolgt an seinem rechten Ende über geglättete Felsen. Über den Sims nach links bis zum Erreichen des Gratkamms. Hier befindet sich eine Plattform, die jedoch von Steinschlag getroffen wird.

Aufwärts steigen am Grat links vom Gratkamm, aber nicht weit nach links auf scheinbar sanftere Übergänge von Felsband zu Felsband gehen: Platten mit Rückhang, Wasser- und Steinschlag, Übergänge über Felsen sind gefährlicher.

Nach dem dritten Felsband in der unteren Hälfte eines großen Geröllsimses, das mit Schnee gefüllt ist, Biwak auf einem Sims von 1,5 auf 2 m. Vom Biwakplatz 40 m aufwärts über Schnee und weiter nach links über Felsen vom Typ "Widderstirnen" in einem Winkel von 40–45° zur Basis des Kamins. Der Kamin ist an mehreren Stellen durch Felsstürze blockiert. Der Kamin führt in eine Mulde mit Geröll. Am rechten Rand der Mulde zum Gipfelgrat und auf diesem nach rechts zum Gipfel. Abstieg über die Route der 3B-Kategorie nach Süden in Richtung des Dalar-Passes. Am Pass Biwak. Vom Pass Rückkehr zum Alplager Uzunkol durch die Schlucht Myrdy (4–5 Std.).

Erstbegehung der Route bis zum Gipfelturm mit Aufstieg zum Gipfel von Süden – Gruppe N. Semjonow, 1956, vollständige Begehung – Gruppe W. Stepanow, 1962.

Angehängte Dateien

Quellen

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