
Abb. 26
2. Travers der Sofrudschu-Spitze von Nordosten — Kategorie 2B (Abb. 26)
Von der Dombaj-Ebene über die Brücke über den Fluss Alibek und auf dem Pfad zur Furt durch den Fluss Amanauz. Übergang zur Furt ans rechte Ufer, weiter über die Moräne und über die "Schafsköpfe" (barani lby) zum Amanauz-Gletscher, auf ihm zur konischen Moräne unterhalb des West-Amanauz-Gletschers. Biwakplatz. Von der Dombaj-Ebene — 3–4 Std. Weiter (in Seilschaften!) Aufstieg zum Amanauz-Pass zwischen den Gipfeln Haupt-Amanauz und Sofrudschu. Aufstieg auf der rechten Seite des stark zerklüfteten Gletschers, dann im oberen Teil unter den Hängen des Sofrudschu-Zahns Austritt in der Mitte des Gletschers, da Schneelawinen von den Hängen des Sofrudschu-Zahns möglich sind. In der Mitte des Gletschers aufwärts bis zum Bergschrund, Übergang über den Bergschrund auf einer Schneebrücke und auf einem steilen Schneehang (50°) Aufstieg zum Pass. Austritt auf den Pass links vom Felsvorsprung auf dem Passpunkt. Vom Pass Aufstieg auf den zerstörten Felsen des Ostgrats zur nördlichen Spitze Sofrudschu (steinfallgefährlich, Versicherung!) und weiter über die Sattelung zur südlichen Spitze. Vom Biwak — 6–7 Std.
Abstieg auf dem Weg der Kategorie 1B.
Empfehlungen für die Bergsteiger
- Anzahl der Teilnehmer in der Gruppe — 10–15 Personen.
- Ausgangs-Biwak — konische Moräne auf dem Amanauz-Gletscher.
- Zeitpunkt des Aufbruchs vom Biwak — nicht später als 3 Uhr nachts.
- Spezialausrüstung für eine Gruppe von 4 Personen: a) Hauptseil 2 × 30 m; b) Felshaken — 2; c) Eishaken — 2; d) Karabiner — 8; e) Steigeisen — 4 Paar (in der zweiten Hälfte des Sommers).
- Mögliche Biwakplätze: 1. Amanauz-Pass; 2. Obere Sofrudschu-Übernachtung.
- Ab der zweiten Hälfte des August und bis zum Ende des Sommers ist die Route nicht zu empfehlen, da zu dieser Zeit der Amanauz-Gletscher stark zerklüftet und schwer passierbar ist.
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